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Bartoli, Cecilia


 Oper

Aktuelles Produkt


Rossini Edition


VÖ-Datum:
21.09.2018
Katalognummer:
4833936
EAN-UPC:
028948339365
Konfiguration:
CD
Set:
21
Label:
DECCA

TRACKLIST

Diskographie


Rossini Edition


VÖ-Datum:
21.09.2018
Katalognummer:
4833936
EAN-UPC:
028948339365
Konfiguration:
CD
Set:
21
Label:
DECCA

TRACKLIST

Norma


VÖ-Datum:
12.02.2016
Katalognummer:
4786018
EAN-UPC:
028947860181
Konfiguration:
CD
Set:
2
Label:
DECCA

TRACKLIST

An Italian Songbook (cc)


VÖ-Datum:
16.10.2015
Katalognummer:
4823880
EAN-UPC:
028948238804
Konfiguration:
CD
Set:
1
Label:
DECCA

TRACKLIST

Otello


VÖ-Datum:
28.03.2014
Katalognummer:
0743863
EAN-UPC:
044007438633
Konfiguration:
DVD-Video Album
Set:
1
Label:
DECCA

TRACKLIST

Otello (blu-ray)


VÖ-Datum:
28.03.2014
Katalognummer:
0743865
EAN-UPC:
044007438657
Konfiguration:
Blu-ray Video
Set:
1
Label:
DECCA

TRACKLIST

Le Comte Ory


VÖ-Datum:
14.01.2014
Katalognummer:
0743467
EAN-UPC:
044007434673
Konfiguration:
DVD-Video Album
Set:
2
Label:
DECCA

TRACKLIST

Mission


VÖ-Datum:
23.11.2012
Katalognummer:
0743604
EAN-UPC:
044007436042
Konfiguration:
DVD-Video Album
Set:
1
Label:
DECCA

TRACKLIST

Mission (dlx)


VÖ-Datum:
21.09.2012
Katalognummer:
4784732
EAN-UPC:
028947847328
Konfiguration:
CD
Set:
1
Label:
DECCA

TRACKLIST

Vivaldi Album


VÖ-Datum:
04.05.2012
Katalognummer:
4783388
EAN-UPC:
028947833888
Konfiguration:
CD
Set:
1
Label:
DECCA

TRACKLIST

Sacrificium (dlx)


VÖ-Datum:
11.11.2011
Katalognummer:
4783390
EAN-UPC:
028947833901
Konfiguration:
CD + DVD Video
Set:
3
Label:
DECCA

TRACKLIST

Italian Arias


VÖ-Datum:
04.11.2011
Katalognummer:
4783389
EAN-UPC:
028947833895
Konfiguration:
CD
Set:
1
Label:
DECCA

TRACKLIST

Sospiri


VÖ-Datum:
01.10.2010
Katalognummer:
4782558
EAN-UPC:
028947825586
Konfiguration:
CD
Set:
1
Label:
DECCA

TRACKLIST

Sospiri (prestige Edition)


VÖ-Datum:
01.10.2010
Katalognummer:
4782249
EAN-UPC:
028947822493
Konfiguration:
CD
Set:
2
Label:
DECCA

TRACKLIST

Sacrificium – The Art Of T


VÖ-Datum:
26.02.2010
Katalognummer:
0743396
EAN-UPC:
044007433966
Konfiguration:
DVD-Video Album
Set:
1
Label:
DECCA

TRACKLIST

Sacrificium


VÖ-Datum:
11.12.2009
Katalognummer:
4781522
EAN-UPC:
028947815228
Konfiguration:
CD
Set:
1
Label:
DECCA

TRACKLIST

Semele


VÖ-Datum:
30.01.2009
Katalognummer:
0743323
EAN-UPC:
044007433232
Konfiguration:
DVD-Video Album
Set:
2
Label:
DECCA

TRACKLIST

An Italian Songbook


VÖ-Datum:
09.01.2009
Katalognummer:
4781380
EAN-UPC:
028947813804
Konfiguration:
CD
Set:
1
Label:
DECCA

TRACKLIST

Salieri Album


VÖ-Datum:
18.07.2008
Katalognummer:
4781078
EAN-UPC:
028947810780
Konfiguration:
CD
Set:
1
Label:
DECCA

TRACKLIST

Maria: The Barcelona Conce


VÖ-Datum:
29.02.2008
Katalognummer:
0743252
EAN-UPC:
044007432525
Konfiguration:
DVD-Video Album
Set:
2
Label:
DECCA

TRACKLIST

Mozart Portraits


VÖ-Datum:
17.03.2006
Katalognummer:
4757526
EAN-UPC:
028947575269
Konfiguration:
CD
Set:
1
Label:
DECCA

TRACKLIST

Art Of, The


VÖ-Datum:
21.10.2002
Katalognummer:
4733802
EAN-UPC:
028947338024
Konfiguration:
CD
Set:
1
Label:
DECCA

TRACKLIST

Vivaldi Album


VÖ-Datum:
20.03.2000
Katalognummer:
4665692
EAN-UPC:
028946656921
Konfiguration:
CD
Set:
1
Label:
DECCA

TRACKLIST

Bartoli-a Portrait


VÖ-Datum:
11.09.1995
Katalognummer:
4483002
EAN-UPC:
028944830026
Konfiguration:
CD
Set:
1
Label:
DECCA

TRACKLIST

Rossini Heroines


VÖ-Datum:
03.02.1992
Katalognummer:
4360752
EAN-UPC:
028943607520
Konfiguration:
CD
Set:
1
Label:
DECCA

TRACKLIST

Biographie


Cecilia Bartoli & Sol Gabetta – DOLCE DUELLO (VÖ am 10. November 2017)

Süsses Duell

“Hier war, solange die damalige Oper im Gange war, alle Abend ein Wettstreit zwischen ihm [Farinelli] und einem berühmten Trompeter, der ihm eine Arie mit seinem Instrumente begleitete. Dieser Streit schien anfangs freundschaftlich und bloß scherzhaft, bis die Zuschauer anfingen, teil daran zu nehmen und sich auf die eine oder andere Seite zu schlagen.”

Das 18. Jahrhundert war das Zeitalter des Duells. Männer mögen ihre Differenzen mit Fäusten, Messern und Schlägereien ausgetragen haben, doch Gentlemen lösten sie mit Degen in höchst ritualisierten Scharmützeln um Geschicklichkeit und Ehre. Es ging dabei nur um symbolische Gefechte, die eher den Stolz als die Person verletzen sollten.

Diese Auffassung erstreckte sich auch auf das Opernhaus, in dem, wie Charles Burney es anschaulich beschreibt, Wettbewerbe zwischen Solisten nicht nur beeinflussten, wie Musik aufgeführt, sondern auch, wie sie geschrieben wurde. Was einmal ein Duett gewesen war, wurde nun ein Duell — ein musikalischer Wettbewerb, in dem Sänger und Instrumentalisten einander überboten und auf neue Höhen der Virtuosität gelangten, wobei sie sich nicht mit Hieben, sondern mit Schönheit bekämpften.

Musikalische Duelle mögen in der kompli-zierten, hochverzierten Musik der Barockzeit floriert haben, doch ihr Ursprung reicht viel weiter zurück. In der griechischen Mythologie gibt es die Geschichte des ersten derartigen Wettbewerbs — ein Kampf zwischen keinem geringeren als Apollo, dem Gott der Musik, der auf seiner Leier spielt, und Pan, dem Gott der Natur, der die Flöte spielt. Der Wettbewerb zog sich über mehrere Runden hin, da jeder abwechselnd immer schönere Töne hervor-zauberte. Endlich wurde jedoch Apollo zum Sieger ernannt, da er sein geschicktes Spiel noch um seine Stimme bereicherte, wozu Pan nicht imstande war.

Dieser Gedanke ist immer wieder in der Musikgeschichte aufgekommen. Das Wett-singen in Wagners Oper Die Meistersinger basiert auf jenem der deutschen Minnesänger im Mittelalter; die allseits beliebten Duelle des gefeierten Kastraten Farinelli mit einem Trompetenspieler waren nur einige der verschiedenen musikalischen Kämpfe in der Karriere des Sängers, und sogar Bach sollte sich in einem Wettstreit um sein Ansehen in einem Beinahe-Duell mit dem französischen Cembalo-Virtuosen Louis Marchand messen, der jedoch bekanntlich in der Nacht vor dem Wettstreit verschwand (eine Legende besagt, dass er Bach beim Üben gehört und darauf das Weite gesucht habe, um der Demütigung durch eine sichere Niederlage zu entgehen). Darauf folgten einige hochrangige Kämpfe von Tasteninstrumentenspielern, wie Mozarts berühmter musikalischer Wettstreit mit dem Komponisten–Pianisten Muzio Clementi und Liszts Konfrontation mit Sigismond Thalberg im Jahre 1837.

Spricht man über Musik, so geht es um Harmonie — um Konsonanz, Übereinkunft, Eintracht. Aber Harmonie ist noch nicht alles. Es gibt keine Auflösung in der Musik ohne Spannung; jedes Drama benötigt einen Konflikt, und viele Musikformen zelebrieren und fördern Rivalität zwischen musikalischen Gedanken oder einzelnen Personen.

Man denke an die virtuosen Wechsel in Corellis Concerti grossi — kunstvolle Soli zwischen zwei konkurrierenden Geigern, die sich beide bemühen, den anderen mit schnelleren und komplizierteren Sechzehntel-arabesken zu über-treffen; an die zahlreichen rivalisierenden Solisten in Bachs charaktervollen Branden-bur-gischen Konzerten; oder selbst die klassische Sonate mit den beiden kontras-tierenden Themen, die um die Dominanz kämpfen. Vor allem denke man an das Konzert, ein geistiger Wettstreit, in dem der Solist gegen das Orchester in einer musikalischen Form irgendwo zwischen Konversation und Ausein-andersetzung antritt und der Gewinner eine glänzende Solokadenz spielen darf, die den Rivalen zum Schweigen verurteilt.

Ist das Konzert aber die kunstvollste und umfangreichste Form eines musikalischen Duells, so ist die Obligato-Arie des 18. Jahr-hunderts mit ihrem kämpferischen instrumen-talen Solopart sicher die spektakulärste. Zum ersten Mal wurde die musikalische Trennlinie zwischen Sänger und Instrumentalist überschritten — eine menschliche Kehle gegen das Rohrblatt einer Oboe, den Metalltorso einer Trompete oder den großen Holzkorpus eines Cellos. Diese erstaunlichen Arien von Scarlatti, Händel, Bach und ihren Zeitgenossen laden Sänger und Instrumentalisten dazu ein, sich bei der Technik des jeweils anderen zu bedienen, wobei vom Sänger höhere Geschwindigkeit und Präzision und vom Instrumentalisten mehr Zartheit des Ausdrucks und Gefühlstiefe verlangt werden.

Die Ergebnisse werden durch die vom Komponisten gewählten Instrumente bestimmt: martialische Brillanz in den Arien mit Trompete, getragene Lamenti für die Oboe. Die Arien mit Cello setzen sich davon jedoch ab — sie haben eine einzigartige menschliche Dimension, eine sinnliche dialogisierende Intimität zwischen Stimme und Cello, wie sie kein anderes Instrument erreichen kann.

“Als ich mit dem Cellounterricht anfing, verliebte ich mich in das Instrument, weil es mir wie eine Stimme vorkam — meine Stimme.” Mstislav Rostropovitsch ist nicht der einzige, der so auf die eigentümlich vokale, nahezu menschliche Eigenart des Cellos reagiert. Viele haben diesen Zusammenhang hergestellt, aus-gelöst durch den besonders klangvollen weichen Ton des Instruments und einen Umfang, der in einem einzigen androgynen Bogen Sopran-, Alt-, Tenor- und Basslage umspannt. Aber so war es nicht immer.

Klassische Philosophen schätzten vor allem Blasinstrumente, die als organisch, natürlich in einer Weise galten, wie es von Menschen gemachte Streichinstrumente nicht waren; sie kamen der gottgegebenen  Musik der Stimme näher. Aber die Zeiten änderten sich und damit das Denken, und allmählich wurde der Klang selbst wichtiger als die Klangerzeugung. Auf einmal stellte das Cello mit seiner wortlosen Rhetorik und seinem vollen charakteristischen Ton seine Rivalen in den Schatten; es konnte sich

inniger mit der menschlichen Stimme vereinen und neben dieser umso wirkungsvoller sein, da sein Gesang nicht aus einer menschlichen Kehle hervorging.

Mit seinem großen Umfang fordert das Cello die menschliche Stimme heraus und treibt diese an ihre physischen Grenzen. Das Instru-ment springt mühelos über weite Intervalle und verlangt jedem Sänger eine unglaubliche Gewandtheit ab, falls diese über-haupt hoffen können, dieser übermenschlichen musikali-schen Kraft gleichzukommen, deren einzige Beschränkung die Länge des Bogens darstellt, menschlicher Atem gemacht aus Rosshaar.

Was der Sänger bietet, ist subtiler, aber nicht weniger wirksam: eine Heraus-forderung an Holz und Saiten und Kunstfertigkeit, um der naturgegebenen Musik zu entsprechen, die Gefühle und Gedanken zu entdecken, die einen Körper durchströmen, der sein eigenes Instrument ist.

Wer gewinnt also in diesen aufgeladenen musikalischen Konflikten? Die Antwort gibt immer der Hörer, der schweigende Zuschauer und Zeuge eines Kampfes um Schönheit, welcher die reinste und höchste Musik darstellt — Musik, die gleichzeitig ein Duett und das süßeste Duell ist.

 

Pre-order: https://decca.lnk.to/DolceDuello

www.dolceduello.com

News


Cecilia Bartoli und Sol Gabetta – zwei der hinreißendsten Frauen der klassischen Musikszene – kommen für das neue Album „Dolce Duello“ zusammen. Es ist eine Sammlung von barocken Meisterwerken, die die Kombination von Stimme und Violoncello in einer Reihe von atemberaubende Duellen und staunenerregenden Arien präsentieren

DOLCE DUELLO (LTD.)
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